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ERASMUS+ Förderung

ERASMUS+ unterstützt die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Dozenten und anderem Hochschulpersonal in europäischen Partnerländern. Finanziell unterstützt werden verschiedene Mobilitätsmaßnahmen, z.B. der Austausch von Studierenden und Dozenten sowie die Fort- und Weiterbildung von sonstigen Mitarbeitern der Hochschule. In Deutschland nimmt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) als »Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit« die Aufgaben einer Nationalen Agentur für ERASMUS+ (NA-DAAD) wahr.

Studierendenmobilität 

(Hinweise für Studierende, die einen ERASMUS+-Aufenthalt im Ausland durchführen möchten)

Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am ERASMUS-Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium an der Hochschule für Musik Saar absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austausch- und Gaststudierende können keinen ERASMUS-Zuschuss in Anspruch nehmen.

Studierende im ersten Hochschul-/Studienjahr können nicht gefördert werden (gilt nicht für Master-Studierende). Eine wiederholte Förderung ist grundsätzlich möglich, jedoch werden vorrangig Zuschüsse an Personen vergeben, die noch keinen ERASMUS-Aufenthalt durchgeführt haben.

Mobilitätszuschüsse für Studierende können für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten bis maximal 12 Monaten vergeben werden. Einzige Ausnahme hiervon sind die in manchen Teilnehmerländern angebotenen Trimester oder Terms, die oft die Mindestförderdauer von 3 Monaten unterschreiten.

Welche Vorteile bietet ERASMUS+ für Studierende?

> vereinfachtes Bewerbungsverfahren an der Gasthochschule (es muss in der Regel keine Eignungsprüfung an der Partnerhochschule abgelegt werden, verlangt wird lediglich eine Demo-Aufnahme mit ca. 15-20 Minuten Musik. Ein persönliches Vorspiel beim gewünschten Professor ist in manchen Fällen zusätzlich möglich und kann die Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung deutlich erhöhen. Die Entscheidung über die Aufnahme liegt letztlich bei der Gasthochschule).

  •  Befreiung von eventuellen Studiengebühren
  •  ein monatlicher Zuschuss zu den Unterhaltskosten im Ausland
  • es kann Auslands-BaföG beantragt werden, das nicht zurückgezahlt werden muss
  • ein Zuschuss für einen vorbereitenden Intensivsprachkurs kann beantragt werden, wenn man in ein Land mit einer weniger verbreiteten Sprache geht.
  •  die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen ist zwischen den Hochschulen, die ein bilaterales Abkommen abgeschlossen haben, gewährleistet (soweit dies vor Studienbeginn im »Learning agreement« festgelegt wurde).
     

Dozentenmobilität

(Hinweise für Dozenten, die einen ERASMUS-Aufenthalt im Ausland durchführen möchten)

Zuschüsse können nur für Lehraufenthalte von wenigstens 8 Unterrichtsstunden und maximal 6 Wochen vergeben werden. Dringend empfohlen wird ein Minimum von 5 Arbeitstagen, um effektiv einen Beitrag zum Lehrplan und dem akademischen Leben der Gasthochschule leisten zu können. Deshalb sollten kürzere Aufenthalte die Ausnahme sein.

Personalmobilität

(Hinweise für sonstige Angehörige des Hochschulpersonals, die einen ERASMUS-Aufenthalt im Ausland durchführen möchten)

In der Personalmobilität liegt die Förderdauer zwischen zwei aufeinander folgenden Tagen bis zu zwei Fördermonaten (60 Tagen). Ausnahmsweise kann von der Mindestdauer abgewichen werden, wenn z.B. die Abwesenheit des Personals für einen längeren Zeitraum schwierig ist.

Weitere allgemeine Informationen zum Hochschulprogramm ERASMUS finden Sie im Internet unter http://eu.daad.de

Bewerbungsfristen

Anträge für eine Mobilität müssen von Studierenden, Dozenten und Hochschulpersonal bis zum 15. Januar vor Beginn des Studienjahres für den gewünschten Auslandsaufenthalt beim Erasmus-Koordinator eingereicht werden.

Beratung und Betreuung für ERASMUS+

Prof. Jörg Nonnweiler (Leiter des International Office)
Thomas Wolter (ERASMUS+ Koordination)
Tel.: (0681) 96731-29
E-Mail: t.wolter@hfm.saarland.de

Haftungsklausel

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie auch beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-8877
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de


> Erasmus-Studierendencharta

> Erasmus Charta für die Hochschulbildung 2014 - 2020


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